Im Topkreis stand die Frage im Zentrum, was ist die Rolle und was sind die Aufgabenfelder des Topkreises in der neuen soziokratischen Struktur. Die laufende Entwicklung unserer Organisation – von der Soziokratie bis zur strategischen Ausrichtung – verlangt Klarheit darüber, wofür der Topkreis Verantwortung trägt und wie er seine Wirkung am besten entfalten kann.
Die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle arbeiteten an der täglichen Zusammenarbeit und gemeinsamen Arbeitskultur: Wie funktionieren wir im Alltag als Team, wie schaffen wir gute Abläufe, mit welchen Arbeitsmethoden und Tools können wir uns gegenseitig involvieren? Und wie können wir gleichzeitig dafür sorgen, dass auch jede:r ruhige "Blockzeiten" einplanen kann und konzentriert an etwas Grösserem arbeiten kann?
Zusammengefasst, was in den letzten Jahren Thema war:
2022: Mehr Miteinander – erstmals gemeinsam zurückgezogen, Fokus auf Rollen, Schnittstellen und Belastungen.
2023 – Klarer Fokus: Entscheid, die soziokratischen Kreise in einer Pilotphase einzuführen – mit offenen Wahlen, Konsent und neuen Wegen der Zusammenarbeit.
2024 – Mehr Vertrauen: Vertiefung der Kulturarbeit im Kontext der neuen Organisationsform; Fokus auf Vertrauen, Prozesse und selbstorganisierte Entscheidungswege.
2025 – Mehr Klarheit: Rollen- und Aufgabenklärung im Topkreis, Stärkung der alltäglichen Zusammenarbeit in der Geschäftsstelle.
Über vier Jahre hinweg entsteht so Schritt für Schritt ein stabiles Fundament aus Struktur, Kultur und Zusammenarbeit, das Kraftwerk1 befähigt, Entscheidungen dort zu treffen, wo sie wirken – und gemeinsam als Genossenschaft lern- und handlungsfähig zu bleiben.