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12.05.2026

Wie soll Kraftwerk1 weiterwachsen?

Kraftwerk1 will weiterwachsen. Aber wie? Im Herbst 2025 haben wir unsere Mitglieder dazu befragt. Was ist ihnen wichtig für ein künftiges Projekt, wonach sollen wir Ausschau halten?

Weil Baulandreserven in der Stadt Zürich fast gänzlich ausgeschöpft sind, braucht es neue Überlegungen. Fokussieren wir auf ausserhalb Zürichs? Bauen wir aus Nachhaltigkeitsgründen künftig ausschliesslich im Bestand? Die Antworten haben uns nun einen Teil-Baustein geliefert, um konkreter über die Krafterk1-Zukunft nachzudenken. Weitere Bestandteile sind unsere Ausrichtung, unsere Statuten, die neue Nachhaltigkeitsstrategie und natürlich das Marktumfeld.
Hier eine ganz kurze und etwas vereinfachte inhaltliche Zusammenfassung der Umfrage. Wer mehr Details wissen möchte, vertieft sich in die beiden unten aufgeführten Dokumente. 

Teilnehmende, Zeitraum
Rund jedes vierte Kraftwerk1-Mitglied hat die Umfrage beantwortet. Sie fand im Herbst 2025 statt.

Hoher Wohnraumbedarf und Wachstumswunsch
Rund ein Drittel der Mitglieder sucht dringend Wohnraum, zwei Drittel möchten ihre Wohnsituation optimieren. Da die überwältigende Mehrheit langfristig in der Genossenschaft bleiben möchte und sich kurz- bis langfristig Wohnraum bei Kraftwerk1 wünscht, streben wir weiteres Wachstum an.

Fokus auf Zürich und Mobilität

Es besteht eine starke Präferenz für Standorte in der Stadt Zürich oder der unmittelbaren Agglomeration. Eine exzellente Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie eine sehr gute Velo-Infrastruktur sind zwingende Voraussetzungen.

Vielfältige Wohnformen und Gemeinschaft
Die Mitglieder zeigen sich offen für diverse Wohnformen, von klassischen Wohnungen über Cluster- und Gross-WGs bis hin zu spezifischen Modellen für das Wohnen im Alter.
Gemeinschaft, Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit sind dabei die wichtigsten Treiber für die Zufriedenheit.

Siedlungsgestaltung
Bevorzugt werden eher kleine bis mittlere Siedlungsgrössen. Wichtig sind hochwertige Aussenräume sowie soziale Begegnungsorte und Gemeinschaftsräume wie quartieroffene Räume, Werkstätten oder Co-Working-Bereiche.

Innovation und Bezahlbarkeit
Innovationen im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit und Zusammenleben werden begrüsst, dürfen jedoch nicht zulasten der Bezahlbarkeit gehen.

Langfristigkeit vor Befristung
Die Umfrage zeigt, dass befristete Projekte aufgrund der mangelnden Stabilität auf deutlich weniger Akzeptanz stossen als langfristig gesicherte Projekte.

Fazit
Kraftwerk1 wird sich bei der künftigen Projektsuche auf langfristige, urbane Projekte im Raum Zürich konzentrieren, die über das gesamte Portfolio einen vielfältigen Wohnungsmix bieten, langfristig preisgünstig sind und die soziale und ökologische Nachhaltigkeit ins Zentrum stellen. Die Ergebnisse fliessen nun zusammen mit anderen Grundlagen in die konkreten Suchkriterien für das Portfolio ein.

Hier sind die beiden ausführlichen Dokumente:

Ergebnisse (pdf): Hier finden sich die Fragen der Umfrage und die entsprechen Antworten dazu.

Analyse (pdf): Wie interpretieren wir die Ergebnisse und was ziehen wir für Schlüsse daraus?

Bild: Manuel Merath, Bauleitung der Siedlung Koch