Die Initiative selbst hat in der Abstimmung beachtliche 42 Prozent erreicht. Der Gegenvorschlag des Stadtrates, der etwas unverbindlicher formuliert ist, hat mit 58 Prozent aber deutlich mehr Stimmen gemacht. Offenbar haben auch viele eher bürgerlich gesinnte EinwohnerInnen dem Gegenvorschlag ihre Stimme gegeben. Dies angesichts von Wohnungsnot, steigenden Mieten und der Einsicht, dass die Stadt hier etwas tun muss und auch tun kann.
Bei der zweiten Abstimmung in Dübendorf ging es um den Verkauf einer grossen Landreserve, die der Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach gehört. SP und GEU/GLP hatten eine Urnenabstimmung verlangt, damit das Grundstück im Gemeindebesitz bleibt und im Baurecht abgegeben werden kann. Dieser Verkauf wurde mit 52 Prozent der Stimmen abgelehnt, so dass dieses Areal jetzt in öffentlicher Hand bleibt.