Das Zwicky Süd in Zürichs nördlicher Peripherie in Dübendorf ist von der Lage her ein mutiges Projekt: Es steht auf dem ehemaligen Spinnerei-Areal der Familie Zwicky im Spickel von Eisenbahn-Viadukt und stark befahrenen Strassen. Es ist ein «weitsichtiges und integratives Projekt, das seinen Anspruch an soziale Innovation mit einer qualitativ hochstehenden Architektur unterstreicht – in räumlicher, gesellschaftlicher, technologischer und ökologischer Hinsicht» (Zitat SIA, Preis Umsicht 2017).
2016: Umsicht - Auszeichnung vom Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA: Hervorragende baukulturelle Beiträge zur zukunftsfähigen Gestaltung des Lebensraums. Ganzheitliches Denken und Handeln sowie ein ausgeprägtes gesellschaftliches und baukulturelles Verantwortungsbewusstsein sind für diesen Preis ausschlaggebend. Weitere Informationen
2016: Goldener Hase vom Hochparterre: Die Architekturzeitschrift Hochparterre verlieh Zwicky Süd den Goldenen Hasen in der Kategorie Architektur. Das Resümee der Jury: „Die Logik von Zwicky Süd ist das Machen, nicht das zaghafte Versuchen". Weitere Informationen
2016: Gute Bauten Kanton Zürich: Was Urbanisierung ausserhalb der Kernstädte bedeutet, zeige diese Siedlung mustergültig. Die Jury lobt auch die architektonische Umsetzung an einem schwierigen Ort: «Der Agglomeration eilt ein schlechter Ruf voraus, und allzu oft werden die Klischees bestätigt. Dass Architektur und Städtebau eine Antwort auf ganz aktuelle Fragen der Urbanisierung ausserhalb der Kernstädte liefern können, zeigt die Überbauung Zwicky Süd auf mustergültige Weise." Die Jury lobt ausdrücklich die mutige architektonische Umsetzung an einem schwierigen Ort: "Bezüglich Bebauungs- und Bewohnerdichte setzt Zwicky Süd neue Massstäbe: Die bis zu sieben Geschosse hohen Gebäude stehen nahe zusammen und bilden ein ausbalanciertes System von Aussenräumen mit ausgeprägt städtischem Charakter.» Weitere Informationen